Deutsche Abteilung

Deutsch im Austausch / Deutsch durch Austausch / Deutsch für Austausch

Jürgen Wolff

Die hier wiedergegebenen Erfahrungen sind in der Zusammenarbeit mit Mónika Bankó, Markus Costabiei, Daniela Drinková, Anita Bugláz, Olatz Errazti, Katalin Lukácz, Peter Zemp und 'unseren' Klassen entstanden.

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1- Ausgangspunkt

Gehen wir vom wichtigsten aus: unseren SchülerInnen/LernerInnen, einer (jedenfalls zu grossen ...) Gruppe von quirligen Zwölf-, Dreizehn- oder Vierzehnjährigen, die zwei Stunden Deutsch pro Woche haben. Da es ein Wahlfach ist, liegt es nachmittags, und Englisch wird schon seit langem unterrichtet.

Am Kursanfang haben wir sie gefragt, ob sie Lust haben, mit einer Klasse in einem andren Land eine Partnerschaft zu beginnen, und sie haben begeistert zugestimmt. Und siehe da: wir hatten auch schon Partnerklassen parat, und eine Woche später erscheinen wir mit einem Stapel Briefe im Klassenraum, oder verkünden, dass unsere Klasse den ersten Schritt tun muss. So beginnt eine lange und überraschungsreiche Beziehung zwischen einem Raum voller 'Gummibärchen', 'Teufelchen' oder 'Engelchen' (je nach Temperament) an verschiedenen Ecken der Welt, die vorher noch nie etwas voneinander gehört hatten. In unsrem Fall zum Beispiel zwischen Zarautz, einem Kurort an der baskischen Küste, im Norden Spaniens, einerseits und Trnava, einer Kleinstadt in der Slowakei, oder Stabio, einem Dorf im Schweizer Ticino, oder Veszprém, einer Industriestadt in Ungarn.

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2- Grundidee

Ausser den Menschen, die in Ministerien die Rahmenpläne für Stundenpläne verfassen, gibt es wohl niemanden auf der Welt, der glaubt, dass mit zwei Wochenstunden eine Sprache gelernt werden kann. Mit anderen Worten: entweder wir geben uns einer sinnlosen Sysiphos-Arbeit hin, und das Jahr um Jahr, oder wir finden einen Weg, die zwei Stunden zu 'verdoppeln' oder intensivieren. Wir entschieden uns für die zweite Alternative, nämlich 'das Sprachlernen vom Kopf auf die Füsse zu stellen'. Unsere Überlegung war: zwei Stunden 'Input' sind ungenügend, und die Note in einem Wahlfach ist keine wichtige Sekundärmotivation. Wenn es uns aber gelingt, dass die LernerInnen für jemanden anders lernen, oder aus dem Wunsch, sich mit diesem anderen verständigen zu können, dann kann es sein, dass zu den Unterrichtsstunden freiwillig mehr Kontakt mit dem Deutschen hinzukommt, und es ausserdem von 'Stoff' zu einem Hobby wird. So kamen wir zum Tandem-Ansatz: "Du hilfst mir lernen, ich helfe dir lernen, und so verstehen wir uns besser." Normalerweise wird dieser Austausch als Austausch zweier Sprachen durchgeführt, d.h. z.B. italienische Kinder 'lehren' deutsche Kinder Italienisch und deutsche Kinder 'lehren' italienische Kinder Deutsch.

Dieser echte Tandemansatz ist leider für viele Völker undurchführbar, denn Deutsch steht in vielen Ländern auf dem Lehrplan, aber wo findet sich Portugiesisch, Polnisch, oder auch Italienisch auf einem deutschen Lehrplan ? So lösten wir uns von der Idee, den Austausch von Anfang an mit Deutschland oder Österreich oder der deutschsprachigen Schweiz anzufangen. Unsere Jugendlichen lernen Deutsch, und ihre PartnerInnen ebenfalls, Deutsch betrachten wir dabei als Werkzeugsprache zwischen zwei deutschlernenden Gruppen. Dieser kleine Kunstgriff erlaubt uns viel mehr mögliche Kombinationen, so kann z.B. sich eine tschechische Klasse mit einer finnischen verschwistern, oder eine italienische mit einer slowenischen direkt hinter der Grenze.

Davon abgesehen, beachten wir aber die Regeln der Tandemdidaktik, das heisst, wir haben hier einerseits eine Klassenpartnerschaft, also einen Tandemkurs, und andererseits Brieffreundschaften von Person zu Person innerhalb der Grossgruppe, also interne Tandempaare oder Individualtandems. Allerdings warten wir nicht, bis sich die Beteiligten von Angesicht zu Angesicht treffen können, sondern beginnen schon trotz der Distanz. Und das ist wohl auch die typische Lage im Sprachunterricht, und das persönliche Treffen bleibt eher die Ausnahme oder der Lichtblick, auf den wir hinarbeiten.

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3- Formen

3.1- Lehrbuch, Übungsbuch, Kassetten

Wie im 'traditionellen' Unterricht, benutzen wir ein Lehrbuch, geben Hausaufgaben aus dem Übungsbuch auf und hören im Unterricht Kassetten, die die LernerInnen auch zu Haus benutzen können. Dabei verändert sich aber unser Verhältnis zum Lehrbuch: wir benutzen es als Hilfsmittel, um den Austausch besser vor- und nachzubereiten, der Motor ist der Austausch.

3.2- Briefe

Wir beginnen mit einem Brief mit Foto, in dem jedeR sich, seine Familie, seine Haustiere, seine Hobbies, seinen Stundenplan vorstellt und die entsprechenden Fragen an den/die PartnerIn stellt. Dieser kann schon nach zwei Stunden fertig sein, und die darin verwendeten Strukturen entsprechen denen, die in einer typischen ersten Lektion eines Lehrbuchs auftauchen, es ist also kein Zeitverlust, sondern eine realistische Anwendung des 'Lehrstoffs'. Die Briefe gehen von Person zu Person, sind also eher individuell, und werden oft liebevoll gestaltet. Im Durchschnitt rechnen wir mit einer Stunde Vorbereitung des Textes und Schreiben mit Bleistift, dann Verschönerung zu Haus, und noch zehn Minuten Nachkorrektur in der nächsten Stunde, vor dem Abschicken.

3.3- Kassetten

Sie nehmen eine Mittelrolle ein: einerseits können einzelne etwas ohne Namen aufsprechen, und ihre PartnerInnen müssen sie anhand der Information erkennen. Andererseits können alle zusammen singen. In jedem Fall sind sie durch die Stimmen noch faszinierender als Briefe und Standardhörverstehensübungen, auch wenn sich das Abhören manchmal schwierig gestaltet und das Aufnehmen im Klassenraum Stille erfordert.

3.4.- Collagen, Fotos, Video, Zeitungen

Demgegenüber handelt es sich hierbei eher um Kollektivprodukte von Gruppen oder der ganzen Klasse. Beispielsweise können Plakate zu beliebten SängerInnen oder Filmstars angefertigt werden, oder eine Fotoausstellung über die Schule, die LehrerInnen, andere Klassen, oder ein Video über die Klasse im Unterricht, mit Interviews oder über das Dorf. Auch Zeitungen mit Rätseln für die andere Gruppe kommen sehr gut an und sind wochenlang ein viel persönlicheres Thema als das Lehrbuch es sein kann.

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3.5- E-Mail

Es liegt natürlich nahe, die Faszination des Internet auch für den Unterricht zu nutzen. Allerdings sieht es wohl selten so aus, dass an jedem Computer einE LernerIn mit ihrem/r PartnerIn per Modem direkt 'chattet', wir wir uns das als Traum vorstellen können (und als IRC technisch möglich ist). Auch ein Text, der per E-Mail verschickt wird, kommt zwar schneller an als ein Brief, aber seine Herstellung dauert eine Stunde, dann wird er eingetippt, und wenn nur ein Computer im gesamten Raum einen Anschluss hat, werden die Botschaften einzeln geschickt. Trotzdem ist das Arbeiten am Computer sehr anziehend, und die schnelle Antwort erhöht die Motivation ebenfalls.

 

4- Curriculum

1. Jahr

Angesichts des Alters der TeilnehmerInnen, der Aufsichtspflicht und des sprachlichen Niveaus gehen wir im ersten Jahr von Kontakten ohne Treffen aus. Dazu kommt, dass Unterricht in einem Wahlfach oft von Kindern aus verschiedenen Klassen besucht wird und es komplizierter ist, längere Unternehmungen mit ihnen zu machen

2. Jahr

Wenn es irgend möglich ist, sollte im zweiten Jahr der Empfang irgendwelcher deutschsprachiger Personen oder Gruppen am Heimatort liegen. Es braucht nicht die Partnergruppe zu sein, die ebensolche Schwierigkeiten zum Reisen haben wird, sondern es können Deutsche sein, die am Ort wohnen und in den Unterricht eingeladen werden, oder TouristInnen, die auf dem Campingplatz oder am Strand 'heimgesucht' und interviewt werden.

3. und 4. Jahr

Ziel und Höhepunkt des Austausches ist natürlich ein persönliches Treffen. Zur Wahl stehen ein Besuch bei den einen, und im nächsten Jahr ein Gegenbesuch bei den anderen, oder, wenn das zu aufwendig ist, ein Treffen in einem dritten Land auf halber Wegstrecke. Bei der ersten Lösung werden Unterkunftskosten gespart, aber die Anreisekosten für einen Partner sind höher, bei der zweiten ist die Anreise gleichmässig verteilt, aber es entstehen Unterkunftskosten. Wenn das Drittland deutschsprachig ist, ist es noch besser, so können Pärchen aus beiden Gruppen gemeinsam die Umwelt erkunden. Dasselbe geht allerdings auch in einem Urlaubsgebiet, das mehrheitlich von Deutschen besucht wird und wo die Präsenz der deutschen Sprache zu bestimmten Zeiten sehr stark ist, wie Mallorca oder Lido di Jesolo ...

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Die ganze Zeit arbeiten wir praktisch mit zwei Curricula, nämlich dem üblichen, das sich im Lehrbuch und Begleitmaterialien niederschlägt, und dem, das durch den Austausch entsteht. Wir haben aber nicht doppelt soviel Zeit, das heisst, wir wählen aus dem Lehrbuch aus, was in jedem Moment zur Vor- oder Nachbereitung von Austauschmassnahmen gebraucht wird. Es ist nicht nötig, ein Lehrbuch speziell für den Austausch zu schreiben, aber es ist sinnvoll, von jedem erhaltenen oder geschickten Brief ein repräsentatives Exemplar zu kopieren, und so entsteht eine Dokumentation, die fast ein Austauschhandbuch ersetzt. Lehrbuch und Austausch sind also immer ineinander vernetzt, und bei der genaueren Betrachtung eines Lehrbuchs (in unserem Fall 'Maite lernt Deutsch / Deutsch zum Eintauchen' von Tandem Ediciones, ein für LernerInnen spanischer Ausgangssprache verfasstes kontrastives Grundstufenlehrwerk) zeigt sich, dass die Themen weitgehend parallel laufen können:

A Lehrbuch

1 Vorstellen, Fragen, Nationalität und Sprache, Begrüssung, Klassenraum, Metakommunikation, Zahlen 1 - 20, Leseverstehen durch Internationalismen, globales Verstehen von Kassetten, einfache Briefformen

2 Telefonieren, Negationen, Possessiva, alle Zahlen, Uhrzeit, Bitten und Danken, Feste

3 Vergleichen, Tageszeiten u.a.

B Austausch

1 Klassen- oder Einzelfotos, individuelle Vorstellungsbriefe

2 Vorstellung von Dorf und Schule durch Fotoausstellung

3 Kassette mit Fragen, Liedern und Musik

4 Meinungen über den Tourismus, Beschreibung typischer Feste (Weihnachten, Karneval, Ostern)

5 Video / selbstgewähltes Thema

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Beim genannten Rhythmus von 2 Wochenstunden vergeht ab dem Empfangen einer Sendung, dem Verstehen, der Vorbereitung der Antwort und bis zum Abschicken drei Wochen, dazu kommen die Postlaufzeiten, sodass es realistisch ist, mit einem 'Ereignis' pro Monat zu rechnen, d.h. jede Gruppe kann fünfmal etwas bekommen und fünfmal schicken. Beim Einsatz von E-Mail fällt der Zeitverlust durch die Post weg, aber die Behandlung im Unterricht wird auch nicht schneller.

 

5- 'Tricks', die bei uns gut gingen

Austauschpädagogik gehört nicht zur LehrerInnenausbildung, ist aber unserer Ansicht nach ein zentraler Baustein des Sprachunterrichts. So können wir nur aus eigenen Erfahrungen lernen. Einige davon sind:

+ Zu Kursbeginn soll eine Motivations- und Hobbyumfrage durchgeführt werden, die u.a. für die PartnerInnenzuordnung zwischen den Klassen wichtig ist. Eine ähnliche Umfrage nach einem Monat gemeinsamen Arbeitens und zum Kursende ist nicht nur in Klassen, die an einem Austausch teilnehmen, sondern allgemein sehr aufschlussreich.

+ Die Auswahl der PartnerInnen soll anhand der Briefe, nicht der Fotos stattfinden. Z.B. kann ein Modellbrief ohne Namen als Leseverstehensübung gegeben werden, dann werden alle ausgehängt und die Kinder schreiben anhand der gemeinsamen Interessen, Haustiere usw. darunter, mit wem sie korrespondieren möchten. Bei Mehrfachwünschen müssen sie sich untereinander einigen. Wenn die Klassenstärken nicht gleich sind, können manche mehrere PartnerInnen bekommen. Die Fotos sollten von dieser Auswahl getrennt werden, damit nicht alle den/die hübschesteN wählen, manche Gruppen schicken sich deshalb am Anfang Babyfotos ...

+ Es ist auch interessant, ein Klassenfoto mit Briefen kombinieren zu lassen, sodass alle raten müssen, wer wie heisst. Dabei müssen aber auf dem Klassenfoto Hinweise auf das erscheinen, was in den Briefen steht, sei es der auf den Pullo gestickte Namen, oder ein Haustier auf dem Arm, oder eine Platte vom Lieblingsstar, oder eine Kamera für den/die Hobbyfotografen/in usw.

+ Genauso spannend sind Rätsel auf Kassette. Zuerst natürlich die Frage, wer da überhaupt spricht, dann auch kleine Theaterstücke, die durchaus adaptierte Lehrbuchdialoge sein können, oder die Frage, "Was ist das für ein Geräusch, das wir hier für euch aufgenommen haben ?"

+ Insgesamt lässt sich ein starker Motivationsschub durch das Lernen für die und von den PartnerInnen beobachten. Die Arbeit der LehrerInnen wird dadurch einerseits erleichtert: sie brauchen sich nicht mehr den Kopf auf der Suche nach interessantem Zusatzmaterial zu zerbrechen, es kommt per Post. Andererseits wird sie anspruchsvoller: das Material aus dem Briefkasten ist nicht vordidaktisiert, und es gehört Geschick dazu, bei mehreren Dutzend AbsenderInnen und EmpfängerInnen einen Mittelweg zu finden, der allen das Verständnis und die Mitteilung erleichtert.

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6- Beachtenswertes

6.1- Auswahl

Folgende Faktoren werden im Fragebogen im Anhang abgefragt, und sind erfahrungsgemäss für die Harmonie im Austauschpaar und den guten Verlauf des Austauschs allgemein von Bedeutung.

Vergleichbares Alter ist gerade in diesem Alter sehr wichtig , Unterschiede von mehr als einem Jahr machen den/die PartnerIn oft schon unattraktiv.

Gleiche Klassengrösse wird sich nicht immer herstellen lassen, das führt beim Bilden von Tandempaaren dann zu einigen Doppelpaarungen. Das muss der/die LehrerIn vor der Auswahl berücksichtigen, sonst bleiben in einer Klasse Leute 'übrig', was sehr peinlich ist. Ihnen muss dann der/die LehrerIn schreiben, oder sie bekommen zum Ausgleich die Kollektivbriefe.

Bei Namen muss 'Mädchen/Junge' angegeben werden, es ist für DeutschlehrerInnen in einem anderen Land nicht direkt ersichtlich, ob es sich bei einem baskischen oder slowakischen Namen um einen Jungen oder ein Mädchen handelt, und in der Briefanrede wird es wichtig.

Eine ungefähr gleiche Wochenstundenzahl ist Voraussetzung, damit keine Gruppe der anderen 'davonläuft'. Wenn eine Gruppe wesentlich mehr Unterricht hat, wird das, was sie schicken, nach und nach zum einem 'Lehrbuch für eine höhere Stufe', und der Vorentlastungsaufwand wird so hoch, dass der Austausch künstlich wird. Umgekehrt werden die Botschaften der Gruppe mit weniger Stunden für die andere uninteressant, weil sie zu undifferenziert sind.

Die LehrerInnen sollten sich die Schuljahrs- und Ferientermine mitteilen, damit es keine Überraschungen gibt, wenn wegen Unterbrechungen wochenlang keine Antwort kommt.

Überhaupt ist die gute Kommunikation mit dem/r PartnerlehrerIn grundlegend, wie in jedem Tandem überträgt sich die Stimmung zwischen den KoordinatorInnen auf beide Gruppen. Ausserdem kann das Tandem der LehrerInnen durchaus auch als Tandem zur gegenseitigen Fortbildung genutzt werden, oft bringt der Blick in ein anderes Land neue Ideen, oder sogar eine neue Sichtweise der eigenen Probleme.

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6.2- Vorgehen bei Briefen

In der 'Leerlaufzeit' zwischen zwei Sendungen ist Gelegenheit, neue sprachliche Mittel bereitzustellen, um die nächste Sendung vorzubereiten, d.h. unter anderem im Lehrbuch 'weiterzukommen'.

Der Abgaberhythmus der LernerInnentexte für eine gemeinsame Sendung ist selten so wie geplant, das Verschönern der Briefe zu Haus kann mehrere Wochen dauern, und immer gibt es Nachzügler. Notfalls sendet man/frau fast alle Briefe gemeinsam ab und kündigt die ein oder zwei NachzüglerInnen darin an, damit niemand ungeduldig wartet.

Das Verhältnis von der gemeinsamen Vorbereitung eines Modellbriefes und persönlicher Note muss klar sein, im Klassenverband lässt sich nur eine Standardversion erarbeiten, aber es ist langweilig, wenn alle denselben Brief erhalten. Deshalb muss Zeit bleiben, jeden Brief um persönliche Zusätze, Fragen, Diskussionen zu ergänzen, sodass ein echter Briefwechsel entsteht. Das setzt natürlich Zeit und individuelle Beratung voraus.

Ein ähnliches Phänomen zeigt sich beim gemeinsamen Verstehen individuell unterschiedlicher Antwortbriefe. Wir bearbeiten zunächst im Plenum eine Kopie (ohne Namen) des anspruchsvollsten oder vollständigsten Antwortbriefes als Leseverstehensübung und geben dann die einzelnen Briefe aus (und ernennen den, dessen Brief schon bearbeitet wurde, zum/r 'VerstehenshelferIn' für die anderen). Damit sich der Klassenraum dann nicht in ein Meer aufzeigender Finger "Ich verstehe das Wort ... nicht" verwandelt, ist es sinnvoll, vorher die grundlegenden Leseverstehenstechniken zu üben, und auch Wörterbücher im Raum zu haben, die allerdings erst eingesetzt werden sollen, wenn keine LV-Technik greift.

Auch die Vermittlung von Korrekturtechniken an die TeilnehmerInnen wird wichtiger. Während es im 'normalen' Unterricht noch möglich war, dass der/die LehrerIn ein Modell korrigierte, oder einen Schlüssel zur Selbstkorrektur ausgab, ist bei einem Austausch die Zahl der Nachfragen und die Bitten, jeden Brief vor dem Abschicken durchzusehen, so gross, dass sie zum Kollaps des/r LehrerIn führen würde. Andererseits ist es nötig, dass zumindest das schriftliche Material richtig abgeschickt wird, denn es verwandelt sich ja in Input bei der Empfängerklasse, und wird dort für 'bare Münze' genommen. Sonst muss der/die LehrerIn der Empfängerklasse immer dazusagen "Aber das ist falsch, richtig wird es so ... geschrieben", und das ist auf die Dauer noch anstrengender. Der einzige Weg führt also über die Stärkung der Selbstkorrekturfähigkeit, z.B. durch Lernen des Umgangs mit einem Wörterbuch, wechselseitige Korrektur durch KlassenkameradInnen vor der Abgabe an den/die LehrerIn, oder im besten Fall Einsatz eines Rechtschreibkorrekturprogramms im Computer.

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6.3- Vorgehen bei Kassetten und Videos

So komisch es klingt - in manchen Ländern ist es notwendig, sie per Einschreiben zu schicken, weil es tatsächlich Fälle gibt, wo sie unterwegs verlorengehen, weil sie jemand aus dem Verkehr zieht und als Leerkassetten benutzt, und das wäre bei einem solchen mit viel Mühe aufgenommenen Werk schade.

Um eine gewisse Aufnahmequalität zu erreichen, muss erstens Ruhe in der näheren Umgebung des Mikrofons herrschen, d.h. die übrigen TeilnehmerInnen müssen eine Stillarbeitsaufgabe haben. Zweitens haben viele Hemmungen, auf Band zu sprechen, am besten sind einige Probeläufe ohne Aufnahme, dann einer mit abgeschaltetem Mikro, sowie das Versprechen, bei grossen Fehlern nocheinmal aufzunehmen. Danach muss die Aufnahme angehört werden.

Die richtige Sprechgeschwindigkeit und Deutlichkeit müssen auch gelernt werden, in der Nervosität gehen sie oft unter.

Damit eine Kassette oder ein Video nicht eine Ansammlung von immer gleich aufgebauten Selbstvorstellungen wird, ist vorheriger Didaktisierungsaufwand nötig, eine Sammlung von Ideen, eventuell Aufnahmen in der Umgebung, mehrmaliges Üben.

Das Abhören angekommener Kassetten (bzw. Ansehen von Videos) kommt, nachdem der/die LehrerIn alles selbst gehört/gesehen hat und konkrete Frage- oder Aufgabenstellungen dazu erarbeitet hat, z.B. Personen identifizieren, ihre Eigenschaften auflisten, alle verwendeten Sprachen registrieren usw.

Darüberhinaus ist es möglich, dass die Kinder sich gegenseitig Kassetten mit von ihnen zusammengestellter Musik schicken, als eine Art Geschenk. Angesichts der Dominanzstrukturen auf dem Musikmarkt wird das meist zu einer Sammlung in allen Ländern gleicher englischsprachiger Produkte führen, und die LehrerInnen sollten vereinbaren, dass ein Teil Lieder aus dem eigenen Land mit deutscher Übersetzung aufgenommen werden.

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6.4- Vorgehen bei E-Mail- und Internet-Einsatz

Hier müssen wir zwischen der Verwendung von E-Mail, elektronischer Post, für den 'Briefwechsel', und der Benutzung des im Internet gespeicherten Wissens als Lehrmaterial unterscheiden.

Wenn wir den Briefwechsel beschleunigen wollen, gibt es eine Luxus- und eine einfache Variante: entweder jedeR braucht ein Modem und schickt seine Botschaft selbst ab, oder jedeR schreibt auf Diskette an seinem/ihrem eigenen Computer (im Informatikraum) und an einem Apparat wird abgeschickt, wobei das Abschicken rotativ auf alle verteilt werden kann.

Ausserdem können wir das WWW als 'Lehrbuchersatz' benutzen, eine Möglichkeit, die wir hier nicht genauer ausführen werden. Dabei muss ein Computer pro drei Personen zur Verfügung stehen, oder aber die Dreiergruppen nacheinander darankommen, während die anderen etwas anderes tun, und alle müssen (über Multiplexor oder Software) miteinander vernetzt sein.

In allen Fällen gilt, dass zumindest in den nächsten Jahren die Arbeit an Computern noch eine besondere Faszination auf Kinder ausübt, und sei es 'nur', dass sie eine Vokabelliste am Computer erstellen. Angst braucht der/die LehrerIn dabei nicht zu haben, meist sind die Kinder mit dem Umgang vertrauter als wir selbst.

Die eigentliche Verwendung von E-Mail oder Web-Seiten wird dabei nur ein geringer Prozentsatz des Unterrichts sein, viel mehr Raum nimmt das Verfassen einer Botschaft oder das Verstehen einer Seite ein. (Bei Fortgeschrittenen kann sich das Verhältnis dann ändern, weil sie nicht mehr soviel Unterstützung beim Formulieren und Verstehen brauchen.)

Hier ein Beispiel, wie in einer AnfängerInnenklasse eine gemeinsame Botschaft entstehen kann:

1- es wird ein Thema gewählt oder aus dem von den PartnerInnen erhaltenen Text abgeleitet

2- jedeR schreibt einen Satz, der ihm/r dazu einfällt, leserlich auf ein grosses Papier

3- die Papiere werden auf den Boden gelegt und von den LernerInnen in eine logische Reihenfolge gebracht

4- fehlende Informationen, Übergänge, Anrede- und Verabschiedungsformeln werden von einzelnen oder spezialisierten Paaren/Gruppen ergänzt

5- das Ergebnis wird geordnet an die Tafel gehängt und gemeinsam korrigiert

6- alle tippen es an ihren Computern ein und ergänzen es um persönliche Teile

7- die Botschaften werden abgeschickt.

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6.5- Infrastruktur

Klassenräume von Klassen, die an Austauschprogrammen teilnehmen, sehen anders aus als die, die lehrerInnenzentriert unterrichtet werden. Zunächst einmal brauchen sie mehr Wandfläche für die Ausstellungen, die von Land zu Land wandern, und für das zeitweilige Aufhängen von Briefen, die angekommen sind oder abgeschickt werden sollen. Sinnvoll sind mehrere Wandkorktafeln, notfalls tut es auch Packpapier.

Wegen der zahlreichen Gruppen- und Paararbeitsphasen sind bewegliche Tische und Stühle notwendig. Möglichst sollte ein fester Klassenraum für Sprachen vorhanden sein, wenn im selben Raum mehrere Sprachen unterrichtet werden, kann man/frau ein Abkommen mit den anderen Sprachen treffen und ihn so einteilen, dass in einer Gegend nur eine Sprache vertreten ist, damit die TeilnehmerInnen dort hingucken und ihr Gedächtnis auffrischen können.

Beim Einsatz von Internet kommt hinzu, dass die notwendige Infrastruktur an vielen Schulen erst eingerichtet werden muss, oft sind die üblichen Informatiklieferanten mit dem Bedarf eines didaktischen Projekts nicht vertraut, und liefern unnötige Geräte oder schliessen sie falsch an. Da auch nicht jedeR SprachlehrerIn Informatikfachmann/frau ist, sollte er/sie sich mit Geduld wappnen und bereit sein, lange Zeit mit Provisorien zu leben. Am besten ist es immer, eine Schule zu besuchen, wo die Einrichtung bereits abgeschlossen ist, und die Adresse von derem Installateur zu erfragen.

6.6- Gruppe

Bei aller Austauscheuphorie dürfen wir nicht vergessen, dass wir es mit TeilnehmerInnen zu tun haben, die im Rahmen der Schulpflicht zur Schule kommen, und unsere Sprache aus einem Katalog von Möglichkeiten ausgewählt haben. Es war aber nicht ihre freie Entscheidung, zur Schule zu gehen und dort Deutsch zu lernen, sondern möglicherweise nur das 'kleinere Übel'.

Deshalb darf es uns nicht wundern, wenn altersspezifische 'Disziplinprobleme' auftreten, wenn die Briefe an die PartnerInnen von manchen so spät abgegeben werden, als handele es sich um eine ungeliebte Hausaufgabe, wenn die ersten Kassettenaufnahmen unbrauchbar sind, weil ein paar Spassvögel immer ins Mikro schreien müssen usw.

Auch die Konzentrationsobergrenze in diesem Alter und die stundenplanbedingte Stückelung in Einzelstunden wird dazu führen, dass wir mit manchen Projekten über Wochen hinweg beschäftigt sein werden, und keinen schnellen Fortschritt oder Ergebnisse sehen.

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6.7- KollegInnen, Vorgesetzte

Manchmal ist das Schwierigste nicht der Umgang mit den Gruppen, sondern die Verankerung des Projekts in der Schule. Das erstere ist ein pädagogisches Problem, das zweite eher ein diplomatisches. Oft werden solche Projekte als Prestigethemen 'von oben' eingebracht, um der Schule im Konkurrenzkampf um neue SchülerInnen ein attraktives Profil zu geben. Besonders wenn der/die LehrerIn nicht in der Schule fest angestellt ist, sondern extra und nur für das Projekt kommt, und/oder 'native speaker' ist, leistet das der Mythenbildung Vorschub.

Dazu kommt, dass bei neuen Projekten oft die Infrastruktur erst 'erkämpft' werden muss, hier empfiehlt es sich, als Einstiegsbedingung eine Liste vorzulegen. Allerdings schützt auch das nicht davor, dass sich mit der praktischen Erfahrungen noch weitere notwendige Investitionen herausstellen.

Ebenfalls fehlen meist verantwortliche AnsprechpartnerInnen in der Einrichtung, das Thema 'Austausch' oder 'Internet' wird jemandem 'angehängt', der sich erstens selbst noch einarbeiten muss und zweitens ohnehin schon zuviel zu tun hat.

Damit es nicht zu Konkurrenzängsten der übrigen FremdsprachenlehrerInnen kommt, die von ihren LernerInnen sicher mit der Frage konfrontiert werden "Warum haben wir keine Austauschklasse ?" oder "Wann fangen wir mit Internet an ?", ist es wichtig, möglichst viel konkrete und ohne grossen Aufwand übertragbare Erfahrungen weiterzugeben und die Investitionen in Infrastruktur so zu machen, dass sie für alle an der Schule vertretenen Sprachen nützlich sind (z.B. Rechtschreibkorrekturprogramm für alle Fremdsprachen gleichzeitig installieren). Mit anderen Worten, es soll nicht zu Privilegien für das Deutsche kommen, sondern zu Verbesserungen für alle Fremdsprachen.

Schliesslich sollte man/frau das Sprachproblem nicht unterschätzen, denn mit den Partnerschulen kommuniziert man/frau auf Deutsch, in der eigenen Schule aber wird die Landessprache verwendet, sodass ein höherer Übersetzungsaufwand entsteht, wenn Rechenschaft abzulegen ist, Curricularplanungen gemacht werden usw.

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7- Zusammentreffen der Gruppen

Das Zusammentreffen von Gruppen im Austausch wird in der Literatur viel genauer als die Vor- und Nachbereitung beschrieben, beispielsweise in den kostenlos erhältlichen Broschüren:

* Handreichung für den interkulturellen Schüleraustausch
hg. von Georg Bräuer,
Deutsche UNESCO-Kommission, Colmantstr. 15, D-53115 Bonn

* Internationale Schulpartnerschaften, Ein Leitfaden
hg. von Fennes, Finder, Teutsch, Interkulturelles Zentrum,
für das Bundesministerium für Unterricht, Abteilung I/6, Minoritenplatz 5, A-1010 Wien

* Rencontres et échanges dans le milieu scolaire
hg. vom DFJW, Molkenmarkt 1, D-10179 Berlin
(auch auf Deutsch veröffentlicht)

Deshalb können wir uns hier auf ein paar Hinweise beschränken:

Zunächst ist es wichtig, dass dem Zusammentreffen eine gute Vorbereitung vorausgeht, deshalb haben wir hier die Massnahmen im ersten Jahr ausführlich beschrieben. Beim ersten Treffen kann es vorkommen, dass viele TeilnehmerInnen auf ihre nationalen Gruppen 'zurückfallen' oder gar die ganze Zeit zwei nationale Gruppen nebeneinander, aber getrennt ein für beide gleiches, aber nicht wirklich gemeinsames Kulturprogramm absolvieren. Um zu einem wirklichen Dialog aller TeilnehmerInnen beider Gruppen zu kommen, ist wieder der Tandemansatz zentral: gemischte Unterbringung, Aufgaben, die von gemischten Pärchen, eben den Tandems, gelöst werden, gemeinsame Recherchen in der Umgebung, Fussballspiele mit gemischten Mannschaften, und für die Plenumsphase ein Verfahren wie in Tandemkursen, d.h. zunächst Bearbeitung eines Themas in gemischten Pärchen, und dann Wiedergabe der Ergebnisse im Plenum und Vergleich zwischen allen TeilnehmerInnen und zwischen den nationalen Gruppen. Wenn auf diese Weise eine Vernetzung der beiden Gruppen durch Verbindung zwischen allen TeilnehmerInnen über die Sprachgrenze hinweg erreicht ist, sind die Weichen für einen guten Ablauf des Austauschs gestellt.

Dabei muss vermieden werden, in den Fehler zu verfallen, den PädagogInnen bei Austauschmassnahmen meistens machen: die Überdidaktisierung und Verwandlung in eine wochenlange Lehrveranstaltung. Es geht nicht um einen eindrucksvollen Stundenplan, mit dem man/frau den Eltern und DirektorInnen beweist, dass "wirklich etwas gelernt wird", sondern darum, FREIräume zu schaffen, in denen die TeilnehmerInnen im direkten Kontakt und mit dem Instrument Tandem "wirklich (=selbst) etwas lernen" können, ihre Neugier spielen lassen, auf die anderen zugehen, etwas Neues erfahren. Sicher wird der Stundenplan auch Stunden enthalten, in denen sprachlich gearbeitet wird, aber nur in dem Masse, wie die gemeinsamen Unternehmungen, Recherchen und Spiele das Bedürfnis nach mehr Ausdrucksmitteln wach werden lassen.


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8- Erfahrungen, von denen wir lernen können

Es gibt eine Reihe interessanter Erfahrungen, wo Tandemansätze in den SchülerInnenaustausch integriert werden, so z.B. bei den Projekten des Deutsch-Französischen Jugendwerks, im Grundschulnetz 'Lerne die Sprache des Nachbarn' entlang der deutsch-französischen Grenze bei Baden-Württemberg, beim E-Mail-Netz für den SchülerInnenaustausch in Nordrhein-Westfalen, und ganz in der Nähe, bei Projekten wie 'Scambiovacanze', 'Alpha&Beta' und 'Kulturen im Kontakt' in Alto Adige/Südtirol. Alle diese Ansätze sind dokumentiert und in der Tandemliteraturliste enthalten. 

Auffällig ist dabei allerdings, dass alle Berichte sich auf Partnerschaften zwischen westeuropäischen Ländern beziehen, sodass die Verständigungskraft eines gut geplanten und durchgeführten Austauschs sich nur in einem engen Zirkel auswirken kann, der es vielleicht gar nicht so dringend braucht. Es ist leicht zu durchschauen, warum die EG-Institutionen oder die Einrichtungen zur Verbreitung der jeweiligen Staatssprache Austauschmassnahmen fördern. Das Endergebnis ist eine Vielzahl von Begegnungen zwischen LernerInnen aus reichen Ländern. Die Frage bleibt, ob wir LehrerInnen dieses Ungleichgewicht aufrechterhalten wollen. Viel interessanter kann ein Austausch mit einem Land mit anderen Lebensverhältnissen sein, schliesslich wird Deutsch an vielen Orten gelernt und bei dem hier vorgestellten Ansatz ist die Reise mit ihren Kosten nicht das Wichtigste am Austausch.

9- Stellen, die bei der PartnerInnensuche helfen können

Ein Hauptproblem vor dem Beginn eines Austauschs ist es, geeignete Partnerklassen zu finden. Dabei raten wir nicht zum Weg über die entsprechenden ministeriellen Stellen, die relativ langsam einen unbekannten Partner finden. Viel einfacher und meist erfolgreicher ist es, sich mit einem/r KollegIn aus einem anderen Land, den/die man/frau auf einem DeutschlehrerInnenkongress, Fortbildungsseminar kennengelernt hat und von dem man/frau weiss, dass der pädagogische Ansatz ähnlich ist, abzusprechen, und die Partnerschaft zu beginnen.

Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann immer noch auf eine Reihe von Suchmechanismen zurückgreifen, die ebenfalls relativ schnell sind:

* die Vermittlung auf der Web-Seite des Goethe-Institutes: http://www.goethe.de/z/ekp/deindex.htm

* die Vermittlung mit Schulen in NRW: http://www.slf.ruhr-uni-bochum.de

* für andere Sprachen als Deutsch: http://www.iecc.org 

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10. Anhang: Formular zum Finden des/r geeigneten AustauschpartnerIn

Beide LehrerInnen gehen zusammen die Fragen durch, um zu entscheiden, ob die Klassen zueinander passen, oder schicken sich das Formular zu. Privat- UND Schuladresse, Fax !!

1 Wie alt sind die LernerInnen ? Wie viele sind es ?

2- Wieviel Stunden pro Woche ?

3- In welcher Form (einzeln, Doppelstunden, Blöcke) ?

4- Wieviel Jahre haben sie schon Deutschunterricht ?

5- Wie lange werden sie noch haben ?

6- Wann wird es LehrerInnenwechsel geben ?

7- Was ist das Ziel des Unterrichts ?

8- Wie ist die Stellung des Faches (Pflicht, Wahl, AG) ?

9- Ist eine Reise in ein deutschsprachiges Land geplant ?

10- Gibt es andere Austauschmöglichkeiten ?

11- Hat der/die LehrerIn Austauscherfahrung ?

12- Hat die Schule Austauscherfahrung ?

13- Welches Buch/Material wird verwendet ? (Inhaltsverzeichnis oder Progressionsliste oder sogar das ganze Buch beilegen)

14- Welche Themen sollen wann behandelt werden ?

15- Welche Medien gibt es (Kassettenrekorder, Video-welcher Standard, InterNet) ?

16- Können sich die PartnerlehrerInnen im Verlauf des Austauschs irgendwo treffen ?


Mehr dazu:

Internet-Arbeitsblätter

'Die Prinzessin und der Computer' - Märchenprojekt

Selbstporträts zweier Klassen

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DaF-Materialien-Katalog

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